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	<title>Kommentare f&#252;r Hannes Swoboda</title>
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		<title>Kommentar zu Sozialdemokratie, europäische Identität und Islam von Damir Saračević</title>
		<link>http://www.hannes-swoboda.at/?p=2601&#038;cpage=1#comment-23</link>
		<dc:creator>Damir Saračević</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 01:06:23 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin auch der Meinung, dass sich alle Bürger zur Rechtsordnung und den demokratischen Spielregeln in Deutschland (wie auch in Österreich) bekennen.
Genauso bin ich der Meinung, dass diese Werte auch diejenigen akzeptieren und verinnerlichen müssen, die sich als ethnische Deutsche oder ÖsterreicherInnen fühlen und nicht nur diejenigen, die aus einer anderen Kultur stammen. 
Sehr oft erleben wir, dass genau diejenigen, die sich zu diesen Werten berufen eigentlich gegen sie eintreten. 

Auf EU-Niveau hat die Stelle zur Beobachtung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit eine Studie über die Stellung der Muslime in der EU, bei der 23.500 Personen teilnahmen, durchgeführt. In dem Bericht schreibt die Stelle, „dass Muslime islamophoben Handlungen ausgesetzt sind. Diese reichen von verbalen Drohungen bis zu physischen Übergriffen (…) Rassismus, Diskriminierung und gesellschaftliche Marginalisierung stellen eine ernsthafte Bedrohung für die Integration und den Zusammenhalt der Gesellschaft dar.“  
Darüber sollten wir alle nachdenken…

Damir Saračević</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin auch der Meinung, dass sich alle Bürger zur Rechtsordnung und den demokratischen Spielregeln in Deutschland (wie auch in Österreich) bekennen.<br />
Genauso bin ich der Meinung, dass diese Werte auch diejenigen akzeptieren und verinnerlichen müssen, die sich als ethnische Deutsche oder ÖsterreicherInnen fühlen und nicht nur diejenigen, die aus einer anderen Kultur stammen.<br />
Sehr oft erleben wir, dass genau diejenigen, die sich zu diesen Werten berufen eigentlich gegen sie eintreten. </p>
<p>Auf EU-Niveau hat die Stelle zur Beobachtung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit eine Studie über die Stellung der Muslime in der EU, bei der 23.500 Personen teilnahmen, durchgeführt. In dem Bericht schreibt die Stelle, „dass Muslime islamophoben Handlungen ausgesetzt sind. Diese reichen von verbalen Drohungen bis zu physischen Übergriffen (…) Rassismus, Diskriminierung und gesellschaftliche Marginalisierung stellen eine ernsthafte Bedrohung für die Integration und den Zusammenhalt der Gesellschaft dar.“<br />
Darüber sollten wir alle nachdenken…</p>
<p>Damir Saračević</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Es geht um Werte, nicht um Symbole von Adis</title>
		<link>http://www.hannes-swoboda.at/?p=2646&#038;cpage=1#comment-19</link>
		<dc:creator>Adis</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 21:30:13 +0000</pubDate>
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		<description>Religion und Politik. Muss man trennen
Religion und Verbot!!!! Absurd
Keinem Land der Welt soll es erlaubt sein, einen Glauben eines Menschen zu verbieten.
Jeder RICHtige Glauben bewahrt das GUTE im Menschen. Wer richtig GLAUBT ist ein guter Mensch. egal ob Christ,Moslem,Jude, Buddist... 
Keine vorurteile es ist nicht jeder moslem ein Terrorist, nur weil einpaar ungläubige diese religion missbraucht haben. kommt aus dem mittelalteer raus bitte</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Religion und Politik. Muss man trennen<br />
Religion und Verbot!!!! Absurd<br />
Keinem Land der Welt soll es erlaubt sein, einen Glauben eines Menschen zu verbieten.<br />
Jeder RICHtige Glauben bewahrt das GUTE im Menschen. Wer richtig GLAUBT ist ein guter Mensch. egal ob Christ,Moslem,Jude, Buddist&#8230;<br />
Keine vorurteile es ist nicht jeder moslem ein Terrorist, nur weil einpaar ungläubige diese religion missbraucht haben. kommt aus dem mittelalteer raus bitte</p>
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		<title>Kommentar zu Es geht um Werte, nicht um Symbole von Christoph Baumgarten</title>
		<link>http://www.hannes-swoboda.at/?p=2646&#038;cpage=1#comment-17</link>
		<dc:creator>Christoph Baumgarten</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 13:28:06 +0000</pubDate>
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		<description>Ein durchaus ausgewogener Artikel. Ich hätte vielleicht das eine oder andere kritischer formuliert. Was mir hier allerdings fehlt ist, auf die Konfessionsfreien einzugehen. In Österreich allein sind das 1,5 bis 1,8 Millionen Menschen. Es hätte dem Eintrag und seiner Stoßrichtung durchaus gut getan, hätte man erwähnt, dass in der EU Millionen Menschen ihre Werte, wenn man das Wort verwenden will, nicht aus Religionen beziehen sondern eben durch Selbstkritik und Selbstreflexion. Und ein paar deutlichere Worte dazu, dass sich das Demokratiebild weiterentwickelt hat (Stichwort: Kreuze in Schulklassen) hätten auch nicht geschadet. Aber danke jedenfalls für eine der wenigen differenzierten Stimmen in dieser immens wichtigen gesellschaftlichen Debatte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein durchaus ausgewogener Artikel. Ich hätte vielleicht das eine oder andere kritischer formuliert. Was mir hier allerdings fehlt ist, auf die Konfessionsfreien einzugehen. In Österreich allein sind das 1,5 bis 1,8 Millionen Menschen. Es hätte dem Eintrag und seiner Stoßrichtung durchaus gut getan, hätte man erwähnt, dass in der EU Millionen Menschen ihre Werte, wenn man das Wort verwenden will, nicht aus Religionen beziehen sondern eben durch Selbstkritik und Selbstreflexion. Und ein paar deutlichere Worte dazu, dass sich das Demokratiebild weiterentwickelt hat (Stichwort: Kreuze in Schulklassen) hätten auch nicht geschadet. Aber danke jedenfalls für eine der wenigen differenzierten Stimmen in dieser immens wichtigen gesellschaftlichen Debatte.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Sozialdemokratie, europäische Identität und Islam von Prinz Eugen ;-)</title>
		<link>http://www.hannes-swoboda.at/?p=2601&#038;cpage=1#comment-15</link>
		<dc:creator>Prinz Eugen ;-)</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 13:07:26 +0000</pubDate>
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		<description>Danke für den differenzierten Beitrag. Ich finde Swoboda und (noch deutlicher) Schröder gehen in die richtige Richtung! Den Beitrag der MuslimInnen anerkennen aber unmissverständlich das Bekenntnis zu und Anerkennung von Europa (und dessen &quot;Werten&quot;) verlangen. Ich denke auch, dass die Leader auf beiden &quot;Seiten&quot; dies auch zu gutem Maße verstanden haben, jetzt geht es darum sowohl auf muslimischer als auch auf der Seite der Mehrheitsgesellschaft dieses Verständnis der breiten Masse zu vermitteln:

(Schröder: &quot;Aber den größten Beitrag zur Integration kann jeder Einzelne leisten. Warum nicht seinen muslimischen Nachbarn, Kollegen oder Vereinskameraden einmal zu sich einladen? Nur wenn wir einander begegnen und gegenseitiges Interesse entwickeln, wächst das Verständnis. Das Zusammenleben in multikulturellen Gesellschaften kann nicht konfliktfrei sein.&quot; - DIESE GILT SELBSTVERSTÄNDLICH FÜR MUSLIMINNEN GENAU SO)!

Es geht auf muslimischer Seite (Anm.: betrifft sicherlich eher die &quot;religiösen&quot; Kreise, die aber durch eine breite Def. von &quot;religiös&quot; auch die Mehrheit darstellen) vor allem darum, dass sich die eigenständige europäisch-islamische Islamwissenschaft und Identität weiterentwickelt und gefördert wird; unabhängig von &quot;islamischen&quot; Ländern und Gruppierungen aus den &quot;Ursprungsländern&quot; der Eltern! Auch, dass die Muslime erkennen, dass sie sich gegenüber der Mehrheitsgesellschaft viel mehr öffnen müssen um respektiert und verstanden zu werden. [eh klar dass da eine Necla Kelek entgegenstuert, die durch diese Rolle, die sie spielt, ihre Kinder ernährt, und anscheinend bis heute manche Schreckenserfahrungen aus ihrer Jugend nicht bewältigt hat!]

Auf der Seite der Mehrheitsgesellschaft halte ich eine &quot;Identitätsdiskussion&quot; ebenfalls für sehr wichtig. Viele österr. Jugendliche kommen mit Jugendl. in Kontakt, die Stolz auf Kroatien, Türkei... sind und sich fragen: was bin ich, was sind meine Werte in dieser bewegten Zeit, wo ist mein Stolz? Die Arbeit mit Jugendlichen &quot;ohne&quot; [die Anführungszeichen deswegen, weil das in Österreich ohnehin selten der Fall ist, wenn man weiter in der Geschichte zurückgeht] Migrationshintergrund ist auch wesentlich. Nicht nur ständig auf die böse Geschichte verweisen, eine gesunde Diskussion über &quot;Stolz&quot; kann nützlich und förderlich sein!

Wenn wir uns für diesen Weg entscheiden, dann helfen uns Minarett-, Kopftuch-, Kruzifix- und sonstige Verbote sicherlich wenig - viel mehr: sie schießen an der Thematik vorbei und gießen Öl ins Feuer! In einem multi-religiösen/kulturellen Europa darf sich kein Muslim/Atheist an einem Kreuz und kein Christ/Atheist an einem Kopftuch/Minarett angestoßen fühlen... denn wo hört es auf: der eine wird sich durch Schwule, der andere durch Schwarze, der dritte durch Linkshänder, oder was weiß ich, angestoßen fühlen.

Wer die österr. Verfassung und Menschenrechtserklärung respektiert, in der Gesellschaft aktiv partizipiert und es versteht seine Interessen zu vermitteln, der/die wird in Österreich/Europa ein zuhause finden - egal wie groß der Widerstand aus (islam-, rechts- oder atheistisch-) radikalen Kreisen auch sein mag! Davon bin ich überzeugt, jetzt geht es &quot;nur&quot; darum den perfekten Rahmen für diese Art von Entwicklung zu schaffen - und dazu gehört in erster Linie auf die Ängste und Gefühle der Menschen zu reagieren um dieses Feld nicht einzig und allein den Populisten zu überlassen.

Ein Österreichischer Muslim</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für den differenzierten Beitrag. Ich finde Swoboda und (noch deutlicher) Schröder gehen in die richtige Richtung! Den Beitrag der MuslimInnen anerkennen aber unmissverständlich das Bekenntnis zu und Anerkennung von Europa (und dessen &#8220;Werten&#8221;) verlangen. Ich denke auch, dass die Leader auf beiden &#8220;Seiten&#8221; dies auch zu gutem Maße verstanden haben, jetzt geht es darum sowohl auf muslimischer als auch auf der Seite der Mehrheitsgesellschaft dieses Verständnis der breiten Masse zu vermitteln:</p>
<p>(Schröder: &#8220;Aber den größten Beitrag zur Integration kann jeder Einzelne leisten. Warum nicht seinen muslimischen Nachbarn, Kollegen oder Vereinskameraden einmal zu sich einladen? Nur wenn wir einander begegnen und gegenseitiges Interesse entwickeln, wächst das Verständnis. Das Zusammenleben in multikulturellen Gesellschaften kann nicht konfliktfrei sein.&#8221; &#8211; DIESE GILT SELBSTVERSTÄNDLICH FÜR MUSLIMINNEN GENAU SO)!</p>
<p>Es geht auf muslimischer Seite (Anm.: betrifft sicherlich eher die &#8220;religiösen&#8221; Kreise, die aber durch eine breite Def. von &#8220;religiös&#8221; auch die Mehrheit darstellen) vor allem darum, dass sich die eigenständige europäisch-islamische Islamwissenschaft und Identität weiterentwickelt und gefördert wird; unabhängig von &#8220;islamischen&#8221; Ländern und Gruppierungen aus den &#8220;Ursprungsländern&#8221; der Eltern! Auch, dass die Muslime erkennen, dass sie sich gegenüber der Mehrheitsgesellschaft viel mehr öffnen müssen um respektiert und verstanden zu werden. [eh klar dass da eine Necla Kelek entgegenstuert, die durch diese Rolle, die sie spielt, ihre Kinder ernährt, und anscheinend bis heute manche Schreckenserfahrungen aus ihrer Jugend nicht bewältigt hat!]</p>
<p>Auf der Seite der Mehrheitsgesellschaft halte ich eine &#8220;Identitätsdiskussion&#8221; ebenfalls für sehr wichtig. Viele österr. Jugendliche kommen mit Jugendl. in Kontakt, die Stolz auf Kroatien, Türkei&#8230; sind und sich fragen: was bin ich, was sind meine Werte in dieser bewegten Zeit, wo ist mein Stolz? Die Arbeit mit Jugendlichen &#8220;ohne&#8221; [die Anführungszeichen deswegen, weil das in Österreich ohnehin selten der Fall ist, wenn man weiter in der Geschichte zurückgeht] Migrationshintergrund ist auch wesentlich. Nicht nur ständig auf die böse Geschichte verweisen, eine gesunde Diskussion über &#8220;Stolz&#8221; kann nützlich und förderlich sein!</p>
<p>Wenn wir uns für diesen Weg entscheiden, dann helfen uns Minarett-, Kopftuch-, Kruzifix- und sonstige Verbote sicherlich wenig &#8211; viel mehr: sie schießen an der Thematik vorbei und gießen Öl ins Feuer! In einem multi-religiösen/kulturellen Europa darf sich kein Muslim/Atheist an einem Kreuz und kein Christ/Atheist an einem Kopftuch/Minarett angestoßen fühlen&#8230; denn wo hört es auf: der eine wird sich durch Schwule, der andere durch Schwarze, der dritte durch Linkshänder, oder was weiß ich, angestoßen fühlen.</p>
<p>Wer die österr. Verfassung und Menschenrechtserklärung respektiert, in der Gesellschaft aktiv partizipiert und es versteht seine Interessen zu vermitteln, der/die wird in Österreich/Europa ein zuhause finden &#8211; egal wie groß der Widerstand aus (islam-, rechts- oder atheistisch-) radikalen Kreisen auch sein mag! Davon bin ich überzeugt, jetzt geht es &#8220;nur&#8221; darum den perfekten Rahmen für diese Art von Entwicklung zu schaffen &#8211; und dazu gehört in erster Linie auf die Ängste und Gefühle der Menschen zu reagieren um dieses Feld nicht einzig und allein den Populisten zu überlassen.</p>
<p>Ein Österreichischer Muslim</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Sozialdemokratie, europäische Identität und Islam von Hannes Swoboda</title>
		<link>http://www.hannes-swoboda.at/?p=2601&#038;cpage=1#comment-14</link>
		<dc:creator>Hannes Swoboda</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 12:19:17 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Dagmar Schatz,

vielen Dank zu deinem ausführlichen Kommentar, ich darf dich kurz zu meiner Stellungnahme unter folgendem Link hinweisen:
http://www.hannes-swoboda.at/?p=2420

Liebe Grüße
Hannes Swoboda</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Dagmar Schatz,</p>
<p>vielen Dank zu deinem ausführlichen Kommentar, ich darf dich kurz zu meiner Stellungnahme unter folgendem Link hinweisen:<br />
<a href="http://www.hannes-swoboda.at/?p=2420" rel="nofollow">http://www.hannes-swoboda.at/?p=2420</a></p>
<p>Liebe Grüße<br />
Hannes Swoboda</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Sozialdemokratie, europäische Identität und Islam von ferdinand lughofer</title>
		<link>http://www.hannes-swoboda.at/?p=2601&#038;cpage=1#comment-13</link>
		<dc:creator>ferdinand lughofer</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 17:29:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hannes-swoboda.at/?p=2601#comment-13</guid>
		<description>Die Dinge differenzierter zu sehen täte vielen gut. Auch was die Religionen betrifft, denn Christentum, Dass das Judentum wie auch der Islam zur europäischen Identität beigetragen haben, wird von klerikalfundamentalistischen Positionen ja oftmals leichtfertig ausgeblendet. V.a. der Beitrag des Islams zur Aufklärung, auf die sich die Sozialdemokratie irgendwo auch beruft, wird schlicht und einfach aus unserem Geschichtsbewusstsein ausraddiert.

Ein wichtiger Beitrag, Herr Swoboda!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Dinge differenzierter zu sehen täte vielen gut. Auch was die Religionen betrifft, denn Christentum, Dass das Judentum wie auch der Islam zur europäischen Identität beigetragen haben, wird von klerikalfundamentalistischen Positionen ja oftmals leichtfertig ausgeblendet. V.a. der Beitrag des Islams zur Aufklärung, auf die sich die Sozialdemokratie irgendwo auch beruft, wird schlicht und einfach aus unserem Geschichtsbewusstsein ausraddiert.</p>
<p>Ein wichtiger Beitrag, Herr Swoboda!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Sozialdemokratie, europäische Identität und Islam von Dagmar Schatz</title>
		<link>http://www.hannes-swoboda.at/?p=2601&#038;cpage=1#comment-11</link>
		<dc:creator>Dagmar Schatz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 04:55:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hannes-swoboda.at/?p=2601#comment-11</guid>
		<description>Entschuldigung: der Link zum Kommentar von Naika Foroutan:
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1214/feuilleton/0002/index.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Entschuldigung: der Link zum Kommentar von Naika Foroutan:<br />
<a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1214/feuilleton/0002/index.html" rel="nofollow">http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1214/feuilleton/0002/index.html</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Sozialdemokratie, europäische Identität und Islam von Dagmar Schatz</title>
		<link>http://www.hannes-swoboda.at/?p=2601&#038;cpage=1#comment-10</link>
		<dc:creator>Dagmar Schatz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 04:52:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hannes-swoboda.at/?p=2601#comment-10</guid>
		<description>Lieber Hannes Swoboda, ich selber bin Sanitätsoffizier der deutschen Bundeswehr und seit 21. Jahren Muslima. Etwas erstaunt bin ich, daß in diesem Kommentart nur das &quot;islamkritische&quot; Spektrum zu Wort kommt und das mit zwei AutorInnen, die man - zu Recht - sehr kontrovers diskutiert. Sie schreiben, wie Sie sagen, aus einer sozialdemokratischen Perspektive. Nun, erlauben Sie mir, zu bemerken, daß sich aus meiner Sicht gerade SozialdemokratInnen waren, die sich in einer für Muslime zumindest sehe unangenehmen Weise profiliert habenn, wenngleich man zugeben muss, dass zumindest einige wie Ayaan Hirsi Ali (die über die sozialdemokratische Wiardi-Beckmann-Stiftung gefördert wurde) und Ehsan Jami danach das politische Spektrum gewechselt haben.Was Österreich betrifft, fällt mir da aktuell Laura Rudas und ihre Forderung nach einem Kopftuchverbot ein:
http://www.ceiberweiber.at/index.php?type=review&amp;area=1&amp;p=articles&amp;id=1465

Und auf das sich jetzt epidemisch ausweitende &quot;Burka-Verbot&quot; hat auch ein Sozialdemokrat das Copyright, leider und sie wollen es mir bitte nicht als unzulässige Werbung anlasten, wenn ich jetzt hier links setze auf Artikel, die ich selber verfasst habe: http://www.duckhome.de/tb/archives/3775-Der-Geist-von-Pim-Fortuyn-wurde-zurueckgedraengt-Marokkanischer-Muslim-wird-Buergermeister-von-Rotterdam.html

Leider mussten wir MuslimInnen feststellen, daß es gerade ein Konservativer war, der den bedrängten MuslimInnen als erster zur Hilfe geeilt ist: der schwedische Aussenminister Carl Bildt - ich werde gleich darauf zurückkommen. Warum schreibe ich &quot;bedrängt&quot;? Nun, sie dürften festgestellt haben, daß mit dem Minarettverbot ein Damm gebrochen ist, und viele jetzt mit den Einfällen für weitere Sanktionen die Aufmerksamkeit der Medien auf sich zieht, z.B. wieder einmal der deutsche Sozialdemokrat Thilo Sarrazin, der nach einem Beschluss des Berliner Ortsverbandes weiterhin in der SPD sein darf. 
Leider muß auch feststellen, daß in Ihrem Eingangstext die Forderungen an Migranten überwiegen und hier überwiegend Defizite beschrieben werden. Dazu der Kommentar der Politologin Naika Foroutan:
http://www.duckhome.de/tb/archives/3775-Der-Geist-von-Pim-Fortuyn-wurde-zurueckgedraengt-Marokkanischer-Muslim-wird-Buergermeister-von-Rotterdam.html
der sich im Übrigen mit meinern Erfahrungen deckt.

Was das Minarettverbot betrifft: damit wurde die konservativste Seite des Islam, genau die, die sonst immer als &quot;Fundamentalisten&quot; verteufelt werden, gestärkt. Diese Seite ist durch die Namen Bin Baaz (bis zu seinem Tod konservativer Vorsitzender des Rates der Ulema und königlicher Hofprediger), Juhayman al-Uteibi (Anführer des Sturms auf die große Moschee von Mekka 1979 und Osama bin Laden) gestärkt. Diese Richtung lehnt Minarette als nachprophetische Neuerung - bid&#039;a - ab. Wenn ich mich richtig erinnere,hat die Bin Baaz gewidmete Moschee auch kein Minarett. Einzelheiten mögen die geneigten Leser bitte diesem Artikel entnehmen, den ich für die Neue Rheinische Zeitung verfasst und in dem ich das mal erklärt habe:
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14551
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14574

Wie Sie am Schluss sehen, teile ich die Position von Carl Bildt.

Von einer Sozialdemokratie die dieses Namens würdig ist, erhoffe ich mir, daß sie mithilft, diesen gefährlichen &quot;Trend&quot;, für den in der Schweiz der Startschuss gegeben wurde, zu stoppen.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Maryam Dagmar Schatz</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Hannes Swoboda, ich selber bin Sanitätsoffizier der deutschen Bundeswehr und seit 21. Jahren Muslima. Etwas erstaunt bin ich, daß in diesem Kommentart nur das &#8220;islamkritische&#8221; Spektrum zu Wort kommt und das mit zwei AutorInnen, die man &#8211; zu Recht &#8211; sehr kontrovers diskutiert. Sie schreiben, wie Sie sagen, aus einer sozialdemokratischen Perspektive. Nun, erlauben Sie mir, zu bemerken, daß sich aus meiner Sicht gerade SozialdemokratInnen waren, die sich in einer für Muslime zumindest sehe unangenehmen Weise profiliert habenn, wenngleich man zugeben muss, dass zumindest einige wie Ayaan Hirsi Ali (die über die sozialdemokratische Wiardi-Beckmann-Stiftung gefördert wurde) und Ehsan Jami danach das politische Spektrum gewechselt haben.Was Österreich betrifft, fällt mir da aktuell Laura Rudas und ihre Forderung nach einem Kopftuchverbot ein:<br />
<a href="http://www.ceiberweiber.at/index.php?type=review&amp;area=1&amp;p=articles&amp;id=1465" rel="nofollow">http://www.ceiberweiber.at/index.php?type=review&amp;area=1&amp;p=articles&amp;id=1465</a></p>
<p>Und auf das sich jetzt epidemisch ausweitende &#8220;Burka-Verbot&#8221; hat auch ein Sozialdemokrat das Copyright, leider und sie wollen es mir bitte nicht als unzulässige Werbung anlasten, wenn ich jetzt hier links setze auf Artikel, die ich selber verfasst habe: <a href="http://www.duckhome.de/tb/archives/3775-Der-Geist-von-Pim-Fortuyn-wurde-zurueckgedraengt-Marokkanischer-Muslim-wird-Buergermeister-von-Rotterdam.html" rel="nofollow">http://www.duckhome.de/tb/archives/3775-Der-Geist-von-Pim-Fortuyn-wurde-zurueckgedraengt-Marokkanischer-Muslim-wird-Buergermeister-von-Rotterdam.html</a></p>
<p>Leider mussten wir MuslimInnen feststellen, daß es gerade ein Konservativer war, der den bedrängten MuslimInnen als erster zur Hilfe geeilt ist: der schwedische Aussenminister Carl Bildt &#8211; ich werde gleich darauf zurückkommen. Warum schreibe ich &#8220;bedrängt&#8221;? Nun, sie dürften festgestellt haben, daß mit dem Minarettverbot ein Damm gebrochen ist, und viele jetzt mit den Einfällen für weitere Sanktionen die Aufmerksamkeit der Medien auf sich zieht, z.B. wieder einmal der deutsche Sozialdemokrat Thilo Sarrazin, der nach einem Beschluss des Berliner Ortsverbandes weiterhin in der SPD sein darf.<br />
Leider muß auch feststellen, daß in Ihrem Eingangstext die Forderungen an Migranten überwiegen und hier überwiegend Defizite beschrieben werden. Dazu der Kommentar der Politologin Naika Foroutan:<br />
<a href="http://www.duckhome.de/tb/archives/3775-Der-Geist-von-Pim-Fortuyn-wurde-zurueckgedraengt-Marokkanischer-Muslim-wird-Buergermeister-von-Rotterdam.html" rel="nofollow">http://www.duckhome.de/tb/archives/3775-Der-Geist-von-Pim-Fortuyn-wurde-zurueckgedraengt-Marokkanischer-Muslim-wird-Buergermeister-von-Rotterdam.html</a><br />
der sich im Übrigen mit meinern Erfahrungen deckt.</p>
<p>Was das Minarettverbot betrifft: damit wurde die konservativste Seite des Islam, genau die, die sonst immer als &#8220;Fundamentalisten&#8221; verteufelt werden, gestärkt. Diese Seite ist durch die Namen Bin Baaz (bis zu seinem Tod konservativer Vorsitzender des Rates der Ulema und königlicher Hofprediger), Juhayman al-Uteibi (Anführer des Sturms auf die große Moschee von Mekka 1979 und Osama bin Laden) gestärkt. Diese Richtung lehnt Minarette als nachprophetische Neuerung &#8211; bid&#8217;a &#8211; ab. Wenn ich mich richtig erinnere,hat die Bin Baaz gewidmete Moschee auch kein Minarett. Einzelheiten mögen die geneigten Leser bitte diesem Artikel entnehmen, den ich für die Neue Rheinische Zeitung verfasst und in dem ich das mal erklärt habe:<br />
<a href="http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14551" rel="nofollow">http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14551</a><br />
<a href="http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14574" rel="nofollow">http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14574</a></p>
<p>Wie Sie am Schluss sehen, teile ich die Position von Carl Bildt.</p>
<p>Von einer Sozialdemokratie die dieses Namens würdig ist, erhoffe ich mir, daß sie mithilft, diesen gefährlichen &#8220;Trend&#8221;, für den in der Schweiz der Startschuss gegeben wurde, zu stoppen.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Dr. Maryam Dagmar Schatz</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Sozialdemokratie, europäische Identität und Islam von Gernot Viktor</title>
		<link>http://www.hannes-swoboda.at/?p=2601&#038;cpage=1#comment-9</link>
		<dc:creator>Gernot Viktor</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 23:29:50 +0000</pubDate>
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		<description>Wie oben angesprochen ist der Islam ein Baustein der europäischen Identität. Er hat hier nicht Nichts verloren, er ist ein autochtoner Teil Europas. Als sochlcher hat er seine berechtigten Anhänger und Praktizierende. Europa ist aber mehr als die Summe seiner Religionen, es ist auch die Geschichte seiner Ideen, wie eben die der Sozialdemokratie. So sich als Europäer zu fühlen sollte in Respekt, Toleranz und Solitarität ihren Ausdruck finden. Dies ist von allen einzufordern, die Europäer sein wollen, egal ob von Geburt an oder seit sie zugewandert sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie oben angesprochen ist der Islam ein Baustein der europäischen Identität. Er hat hier nicht Nichts verloren, er ist ein autochtoner Teil Europas. Als sochlcher hat er seine berechtigten Anhänger und Praktizierende. Europa ist aber mehr als die Summe seiner Religionen, es ist auch die Geschichte seiner Ideen, wie eben die der Sozialdemokratie. So sich als Europäer zu fühlen sollte in Respekt, Toleranz und Solitarität ihren Ausdruck finden. Dies ist von allen einzufordern, die Europäer sein wollen, egal ob von Geburt an oder seit sie zugewandert sind.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Sozialdemokratie, europäische Identität und Islam von Mustafa Apaydin</title>
		<link>http://www.hannes-swoboda.at/?p=2601&#038;cpage=1#comment-8</link>
		<dc:creator>Mustafa Apaydin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 21:44:56 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde bei der Debatte, die heutzutage geführt wird, vermisse ich den wissenschaftlichen Aspekt der Problematik einer Akkulturation. Es würde den Menschen viel einfacher fallen zu verstehen, dass ein Akkulturationsprozess, wie wir in verstehen, nicht unbedingt in einer Interation münden muss, was aber natürlich das vorrangige Ziel sein sollte. Andere Möglichkeiten belaufen sich auf die der Assimilation, der Segragation, aber auch der Isolation. Aus diesem Wissen heraus ist vielleicht die Problematik leichter zu verstehen und hier obliegt es in einem rechtlich politischen Rahmen, die nötigen Stränge so zu ziehen, dass diese Prozesse in richtige Bahnen gelenkt werden. Punkt eins.
Zweitens ist es natürlich erforderlich, nicht jede Lehrmeinung von jedem x-beliebigen Rechtsgelehrten als Dogma hinzunehmen und es unantastbar machen. Auch Muslime müssen reflektieren und kritisch mit Ihren Brüdern und Schwestern umgehen, sowie die Koexistenz des Islams mit der Demokratie unterstreichen, da geschichtlich gesehen die ersten Muslime als Basisdemokraten aufzufassen sind.



Hochachtungsvoll,
Mustafa Apaydin</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde bei der Debatte, die heutzutage geführt wird, vermisse ich den wissenschaftlichen Aspekt der Problematik einer Akkulturation. Es würde den Menschen viel einfacher fallen zu verstehen, dass ein Akkulturationsprozess, wie wir in verstehen, nicht unbedingt in einer Interation münden muss, was aber natürlich das vorrangige Ziel sein sollte. Andere Möglichkeiten belaufen sich auf die der Assimilation, der Segragation, aber auch der Isolation. Aus diesem Wissen heraus ist vielleicht die Problematik leichter zu verstehen und hier obliegt es in einem rechtlich politischen Rahmen, die nötigen Stränge so zu ziehen, dass diese Prozesse in richtige Bahnen gelenkt werden. Punkt eins.<br />
Zweitens ist es natürlich erforderlich, nicht jede Lehrmeinung von jedem x-beliebigen Rechtsgelehrten als Dogma hinzunehmen und es unantastbar machen. Auch Muslime müssen reflektieren und kritisch mit Ihren Brüdern und Schwestern umgehen, sowie die Koexistenz des Islams mit der Demokratie unterstreichen, da geschichtlich gesehen die ersten Muslime als Basisdemokraten aufzufassen sind.</p>
<p>Hochachtungsvoll,<br />
Mustafa Apaydin</p>
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